Was bei einer Faltenbehandlung zu beachten ist

Was bei einer Faltenbehandlung zu beachten ist

  • Falten lassen sich durch das äussere Auftragen von Salben nicht reduzieren. Oberflächliche Fältchen bzw. noch sehr wenig ausgeprägte Falten mit nur geringer Tiefe werden mit Laser oder mittels Peeling behandelt. Bei Falten von mittlerer bis tiefer Ausprägung, also bei solchen, die sich bereits deutlich abzeichnen, wird unterspritzt: sei es mit einem Auffüllmaterial (Filler), sei es mit Botulinumtoxin zum Ausschalten des die Falte verursachenden Gesichtsmuskels.
  • Gesichtsfalten, zumal wenn sie bereits relativ tief sind, lassen sich nicht komplett beseitigen, wohl aber so weit reduzieren, dass sie so gut wie nicht mehr zu sehen sind. Dafür ist, je nach Faltenart und ihrer individuellen Beschaffenheit, die adäquate Methode sowie das geeignetste Mittel dafür auszuwählen. Das geschieht nach einer Untersuchung und anschliessender Beratung.
  • Viele Falten lassen sich durch Filler unterspritzen und dadurch so weit auffüllen, dass sie flach werden und somit kaum mehr sichtbar sind. Es gibt sehr viele unterschiedliche Präparate mit verschiedenen Füllmaterialien. Ich selber setzte ausschliesslich hochwertige Filler ein, die vom Körper abbaubar sind. Zwar muss eine Behandlung nach einer gewissen Zeit wiederholt werden, doch haben solche Filler sehr viele Vorteile gegenüber permanenten Implantaten.
  • Eine Botulinumtoxin-Behandlung kommt nur bei wenigen Gesichtsfalten infrage. Dabei wird durch das eingespritzte Nervengift derjenige Gesichtsmuskel lahmgelegt, der durch seine Kontraktion die Ausbildung der Falte ausgelöst hat. Auch das Botulinumtoxin wird vom Körper abgebaut, so dass die Wirkung nach einiger Zeit nachlässt und die Therapie wiederholt werden muss.
  • In einigen Fällen lässt sich die Faltenunterspritzung mittels eines Füllmaterials mit der Botulinumtoxin-Behandlung kombinieren. Dann wird einerseits die Falte mit dem Filler aufgefüllt und zusätzlich auch der mimische Muskel, der die Falte bewirkt, mit Botulinumtoxin ausgeschaltet.
  • Unterspritzungen haben immer kleine Nebenwirkungen (geringfügige Rötungen oder kleine Schwellungen an der Einstichstelle), die sich aber schnell wieder zurückbilden und auch gut überschminkt werden können. Bei den meisten Unterspritzungen ist das Resultat erst nach einigen Tagen zu sehen, zumal bei Einsatz von Hyaluronsäure-Filler und bei einer Botulinumtoxin-Behandlung.
  • Unterspritzungen sind relativ risikoarm. Nur sehr selten bilden sich Knötchen, oder es kommt zu Überkorrekturen – meist nur dann, wenn eine falsche Injektionstechnik angewendet wird. Hier spielt die Erfahrung des behandelnden Arztes eine grosse Rolle. Noch seltener treten Hämatome auf. Einige Mittel wie Kollagen, die tierischen Ursprungs sind, können unter Umständen eine allergische Reaktion auslösen. Die meisten Präparate sind jedoch synthetisch, können also keinerlei Allergie verursachen.
  • Eine Einspritzung ist in der Regel nur wenig schmerzhaft und somit auch ohne örtliche Betäubung gut zu ertragen. Allerdings ist die Schmerzempfindlichkeit individuell unterschiedlich, und sie hängt auch von der zu behandelnden Region ab. So sind die Lippen relativ schmerzempfindlich. Darum wird bei einer Lippenbehandlung das Behandlungsareal vorher lokal betäubt.
  • Oft wird die Frage gestellt, wie lange das Ergebnis anhält. Ich selber setze keine permanenten Materialien ein, so dass die Wirkung einer Behandlung zeitlich begrenzt ist. Je nach Art und Beschaffenheit des eingesetzten Präparats kann ein Ergebnis bei der Faltenbehandlung zwischen etwa vier Monaten bis zu anderthalb Jahren fortbestehen. In einigen Fällen, z.B. beim Wangenaufbau, kann das Resultat auch länger anhalten. In allen Fällen lässt sich eine Unterspritzung beliebig oft wiederholen.
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