DR. MED. MARTIN ZOPPELT
Facharzt für Dermatologie · Venerologie · Zürich · Tel.: +41 44 262 11 99

Behandlung der horizontalen Stirnfalten

Wie behandelt man Stirnfalten?

Zur Behebung der Stirnfalten kann wirkungsvoll medikamentös behandelt werden. Sind die Stirnfalten aber bereits relativ tief, reicht das nicht mehr aus: Um ein besses Behandlungsergebnis zu erzielen, wendet man dann ein kombiniertes Verfahren aus Medikament (Botulinumtoxin A) und Filler (Hayluronsäure oder Kollagen) an.

Kurzinformationen

Beratungszeit 15 Minuten
Behandlungszeit 10 Minuten
Anästhesie Keine
Risiken Hämatome, Rötungen, leichte Schwellungen, Kopfschmerzen
Arbeitsausfall Nein
Kontraindikationen Kollagenosen, Schwangerschaft, Stillzeit, Herpes, Hautekzeme, allgemeiner Krankheitszustand
Sport/Sonne Nach drei Tagen
Sichtbares Ergebnis Sofort bis 14 Tage
Endgültiges Resultat Nach 14 Tagen
Haltbarkeit der Wirkung 3 bis 9 Monate
Kosten (CHF) ab 250

Wie funktioniert die Kombinationsbehandlung?:

Es ist ein zweistufiges Verfahren, bestehend aus dem Ausschalten (der Immobilisierung) von Gesichtsmuskeln gepaart mit einem Auffüllen der Falten. Bei dieser kombinierten Methode erfolgt zunächst eine Vorbehandlung mit einem faltengättenden Medikament. Für eine solche Behandlung von Stirnfalten mit nichtoperativer Technik ist das inzwischen schon Standard. Die Wirkung der Füllmaterialien hält nämlich länger an, wenn die Gesichtsmuskulatur in dem Bereich, der behandelt wird, vorher ruhig gestellt wird. Denn der in die Falte eingefügte Filler sitzt dann besser an seinem Platz, wenn er nicht mehr durch die Mimik verschoben wird.

Faltenbehandlung von StirnfaltenÜbrigens wird auch beim Laser-Peel, Chemical Peel sowie beim Skin Resurfacing inzwischen erfolgreich eine medikamentöse Vorbehandlung vorangestellt. Damit werden die Langzeitresultate deutlich verbessert. Dadurch, dass die Muskelaktivität im behandelten Bereich ausgeschaltet ist, verläuft die Kollagen-Neosynthese, die zwischen drei und zwölf Wochen dauert, ungestörter ab. Das Ruhigstellen der lokalen Gesichtsmuskeln garantieren eine reibungslose Kollagenremodellierung im Behandlungsareal.

Welches sind die Risiken einer Faltenbehandlung im Stirnbereich?

Bei unsachgemässer Behandlung der horizontalen Stirnfalten kann es im Extremfall zur starken Lähmung des M. frontalis kommen, wobei es vorübergehend zu einer Brauenptosis (Herabhängen der Augenbrauen) kommt. Ganz wichtig ist daher ein richtiges, fein abgestimmtes  Vorgehen. Die Injektionspunkte müssen ganz genau passen. Ausserdem müssen die Dosierung des Wirkstoffes und des Volumens an Füllmaterial immer exakt aufeinander abgestimmt sein. Wird dies vom Arzt nicht fachgerecht ausgeführt, hat das ein maskenhaftes Aussehen zu Folge. Erfahrung und Können beim behandelnden Arzt sind hier besonders gefragt!