DR. MED. MARTIN ZOPPELT
Facharzt für Dermatologie · Venerologie · Zürich · Tel.: +41 44 262 11 99

Behandlung von Besenreisern

Besenreiser veröden (wegspritzen, sklerosieren), die "Äderchen" (das Venengeflecht) an den Beinen behandeln

Besenreiser nennt man das fächerförmige Netz kleiner und kleinster Venen in der Oberhaut, das bläulich durchschimmert. Vom optischen Aspekt her wirken sie eher unästhetisch.

Zur Verödung von Besenreisern gibt es mehrere Methoden. Klassischerweise wird ein geeignetes, medikamentöses Verödungsmittel in die Vene eingespritzt, das bewirkt, dass die Venenwände miteinander verklebt werden und die Blutzirkulation nicht mehr stattfinden kann. Die auf diese Weise zerstörten Blutgefässe werden danach vom Körper abgebaut.

Besenreiser bilden sich zumeist an den Beinen, und hier in der Regel an den Oberschenkeln. Sofern nicht nur die kleinen, sondern auch grössere Venen sichtbar werden, oder wenn sich sogar Krampfadern ausbilden, dann müssen diese mittels einer in örtlicher Betäubung durchgeführten minichirurgischen Operation entfernt werden.

Einsatz des Lasers?

Wenn die Besenreiser für die Verödung durch Injektion zu klein sind, dann können sie auf schonende Weise auch durch Laserung unsichtbar gemacht werden. Je Sitzung werden alle Besenreiser jeweils einmal behandelt, und es können bis zu vier Sitzungen nötig werden, um ein annehmbares Resultat zu erhalten. Mich persönlich überzeugt das Ergebnis durch Laserbehandlung nicht so recht. Darum behandle ich die Besenreiser auch nicht mit Laser.

Verödung durch Injektion

Die Behandlung zur Verödung mittels Injizieren eines Verödungsmittels wird im Liegen durchgeführt. Die kleinen Einstiche sind kaum zu spüren. Ihre Anzahl richtet sich nach der Anzahl der Venen, die jeweils separat verödet werden müssen. Je nach Grösse des zu behandelnden Areals dauert eine Besenreiser-Behandlung in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten.

Was passiert nach der Verödung?

Die behandelten Areale werden zuerst verbunden. Dann muss ein Kompressionsstrumpf übergezogen werden, der am Behandlungstag bis zum Abend und am gesamten Folgetag getragen werden muss. Nachts kann er abgelegt werden, und auch zum Duschen kann er jeweils kurz ausgezogen werden. Den Strumpf zieht man immer im Liegen wieder an. Zur Prophylaxe sollte er nach Behandlung möglichst lange getragen werden. Ausserdem ist es sehr ratsam, nach dem Veröden die Beine viel zu bewegen, d.h. am besten regelmässig umherzugehen und möglichst wenig zu sitzen.