Unterspritzung zum Ausgleich fehlenden Volumens in der Wangenregion

Unterspritzung zum Ausgleich fehlenden Volumens in der Wangenregion

Beim Betrachten eines Gesichtes analysiert unser Gehirn unwillkürlich die vorhandenen Merkmale und Proportionen und beurteilt sie. Dabei spielt auch eine Rolle, welche Art von Gesicht mit seinen besonderen, charakteristischen Verhältnissen zwischen den einzelnen Gesichtsteilen in dem eigenen Kulturkreis als ästhetisch und wohlproportioniert empfunden wird. Ohne zu wollen orientieren wir uns an einem Idealbild des Gesichtes. So wird ein Gesicht entweder spontan als schön und attraktiv oder aber als eher alltäglich und gewöhnlich wahrgenommen. Eines der typischen Merkmale für ein schönes Gesicht sind hohe Wangenknochen und wohlgeformte, volle Wangen – ein Zeichen von Jugend und gesunder Frische. Die Wangen behalten mit langsam voranschreitendem Altern ihre Form leider nicht. Der Anteil an Bindegewebe in der Haut sinkt, und ausserdem büssen die Kollagenfasern von ihrer Festigkeit und Elastizität ein. Die Folge davon ist, dass die Wangenpartie infolge der Schwerkraft langsam nach unten gezogen wird – es entstehen Hängebäckchen, die einhergehen mit einem Substanzverlust an der Stelle, von wo sie abgerutscht sind. Im Bereich zwischen Nase und Wange bilden sich die beiden Nasolabialfalten aus. Diesen Entwicklungen kann mit Mitteln der kosmetischen Dermatologie auf nichtoperative Art entgegengewirkt werden.

Wie wird fehlendes Volumen in den Wangen ausgeglichen?

Früher wurden hängende Wangen mit Lifting und dem Einsetzen von dauerhaften Implantaten bekämpft. Heutzutage können sehr ähnliche, genausogute Resultaten komplett ohne den Einsatz des Skalpells erreicht werden. Denn es gibt inzwischen eine ganze Reihe hochwertiger Präparate, die im Wangenbereich eingespritzt werden können, und die die Wangenpartie wieder auffüllen. Es sind keine permanenten Implantate sondern Stoffe, die vom Körper im Laufe von etwa anderthalb Jahren wieder abgebaut werden. Die meisten dieser Präparate wie Restylane Sub Q, Juvederm Voluma oder Teosyal bestehen aus gelförmiger, mehrfach und hochgradig vernetzter Hyaluronsäure. Es gibt aber auch andere Mittel wie z.B. Radiesse, bei dem Natriumcarboxymethylcellulose die aufbauende Substanz ist. All die zum Wangenaufbau injizierten Mittel sind besonders dickflüssig. Sie werden flächig eingespritzt und danach so lange vorsichtig einmassiert, bis die Wange die gewünschte Form erreicht. Das Besondere an diesen Präparaten ist, dass sie an der Einspritzstelle vom eigenen Gewebe eingekapselt werden, sodass sie an dieser Stelle verbleiben, ohne selber nach unten zu verrutschen. Darum spricht man in diesem Fall auch von „Wangenimplantaten“, obwohl es streng genommen gar keine sind.

Wie wird Wangenaufbau erreicht?

Zunächst werden mit dem Arzt das Vorgehen sowie das angestrebte Resultat besprochen. Dann wird die Wangenregion örtlich betäubt und auf der Haut das Areal, in dem unterspritzt werden soll, aufgezeichnet. Durch das Unterspritzen des Gels wird nun fehlendes Volumen im Bereich der oberen Wangenpartie ersetzt. Das Gesicht erscheint danach nicht mehr eingefallen, sondern wirkt wieder voller. Es strahlt jugendliche Frische aus. Dabei werden auch die Gesichtszüge harmonisiert: War der Gesichtsausdruck davor etwas streng, so wirkt er nun milder und freundlicher. Die Gesichtskontur insgesamt wird verbessert. Und nicht zuletzt können etwaige Asymmetrien oder kleine Unregelmässigkeiten im Gesicht sehr schön ausgeglichen werden. Das eingespritzte Gel stabilisiert sich rasch und fühlt sich elastisch an. Es ist beim Tasten von körpereigenem Unterhautfettgewebe praktisch kaum zu unterscheiden. Beim Einsatz von Radiesse tritt zusätzlich zum Substanzgewinn auch ein hautstraffender Effekt ein, denn dieses Präparat regt eine Neubildung und das Wachstum des Kollagenfasergeflechtes an. Aber unabhängig davon, für welches der Präparate man sich entscheidet: Ein Wangenaufbau in dieser Form muss nach etwa einem Jahr bis anderthalb Jahren wiederholt werden, weil die eingespritzten Filler im Laufe der Zeit vom Körper abgebaut werden, wobei das durch die Einspritzung erreichte Resultat langsam zurückgeht.
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