Die Behandlung von Zornesfalten, dem "bösen Blick"
Die Zornesfalten entstehen beim Zusammenkneifen der Stirnpartie zwischen den Augenbrauen. Mit der Botox-Behandlung kann der Kontraktionsbereich, der das fortwährende Kneifen verursacht, selektiv ausgeschaltet werden. Durch die Aufhebung der Kontraktion werden die Faltungen beseitigt. Der "böse Blick" verschwindet durch die Injektion von Botulinumtoxin (Botox-Behandlung) in die beiden Korrugator-Muskeln.
Nach diesem Eingriff kann die Stirnmitte nicht mehr in Zornesfalten gelegt werden, selbst wenn versucht wird, dieses bewusst herbeizuführen.Wichtige Voraussetzung für ein optimales Ergebnis bei der Faltenglättung mit Botulinumtoxin A ist die genaue Kenntnis der Anatomie der Gesichtsmuskulatur. Etwa 25 Gesichtsmuskeln sind zum Teil mit Faserzügen miteinander verbunden und treten als Agonisten und Antagonisten bei der mimischen Bewegung in Aktion.
Sie bilden ein muskuläres System, das in seinem Zusammenwirken das Gebärdenspiel des Menschen, das heisst die Mimik, steuert. Während der Gesichtsalterung verändern sich Aufbau und Funktion der mimischen Muskulatur.
Hier ist beim behandelnden Arzt die genaue Kenntnis der der Gesichtsmuskulatur sowie der gegensätzlichen Wirkungen der einzelnen Muskeln unerlässlich. Es dürfen immer nur ganz bestimmte Muskelgruppen ausgeschaltet werden, nur dann bringt der Einsatz von Botulinumtoxin A den gewünschten Erfolg.
Wie lange hält die Wirkung an?
3- 6 MonateRisiken:
- bei falscher Injektionstechnik kommt es zu einem hängenden Augenlid oder Doppelbildern
- siehe auch unter dem Link "Botulinumtoxin A" Nebenwirkungen
- kleine Hämotome (selten), leichte Schwellung (klingt nach 20 Minuten ab)

